Sagen und Mythen aus dem Harz

Die Sage von der Rosstrappe (bei Thale im Harz)

Einst lebte im Böhmer Wald der grausame Riese Bodo. Dieser hatte sich in den Kopf gesetzt, die schöne Riesin Brunhilde zu heiraten. Doch Brunhilde wollte einen Gatten den sie wirklich liebte, was bei dem grimmigen Bodo nicht der Fall war. Das machte Bodo wütend.

Er lauerte Brunhilde eines Tages hinter einem Felsen auf. Als diese dann tatsächlich auch vorbeigeritten kam, jagte Bodo ihr nach.

Die Riesin trieb ihr Ross an und ritt schnell davon, über das Erzgebirge, durch den Thüringer Wald bis zum Harz. Doch plötzlich tat sich ein furchtbarer tiefer Abgrund vor ihr auf. Da ihr Verfolger nun immer näher kam und Sie keinen anderen Ausweg mehr sah, nahm sie all ihren Mut zusammen, drückte ihrem Ross die Sporen in die Seiten und machte einen mächtigen Sprung über das Tal. Gewaltig schlugen die Vorderhufe auf dem gegenüberliegenden Felsen auf.

Der Abdruck des einen ist noch heute zu sehen. Bodo wollte es ihr gleich tun, doch sein Ross war bereits so geschwächt, dass er mitsamt diesem in die schreckliche Tiefe stürzte. Es wird erzählt, dass Bodo in einen grimmigen großen Hund verwandelt wurde und über Brunhildes Krone wacht, die während des Sprunges in den Abgrund fiel und im dort unten fließenden wilden Bach, der Bode, unterging.

Viele Jünglinge haben seit dem versucht, die Krone dort herauszuholen. Sie kamen alle um. In stürmischen Nächten hört man außer dem Wind auch den Hund in der Bode heulen.

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