Sagen und Mythen aus dem Harz

Die Paternosterklippen

Nicht weit vom Ilsestein sieht man einen Felsen, der die Gestalt eines betenden Mönches hat. Dieser Felsen heißt Paternoster und ist umgeben von mehreren Klippen. Daher der Name: Paternosterklippen. Davon erzählt die Sage:

Vor langer, langer Zeit, als es in unserer Gegend noch Klöster gab, kam es oft vor, dass diese von Raubrittern geplündert und die Mönche und Nonnen daraus vertrieben wurden. So erging es auch einst dem Kloster Drübeck. Wie ein Ungewitter drangen Raubritter in das Kloster; die Nonnen suchten sich durch Flucht zu retten. Sie flüchteten der Ilsenburg zu, in der ein frommer Mönch lebte, und baten um Hilfe. Aber ihre Feinde verfolgten sie auch hierher. Auch der Mönch musste nun mit den Nonnen fliehen. Bis zum Ilsestein kamen sie; dort wurden sie von den Raubrittern umzingelt. Vor sich sahen sie den Felsen, der zu jener Zeit noch gewaltiger war als heute; sie knieten nieder, beteten noch rasch ein Vaterunser (Paternoster) und stürzten sich dann todesmutig den Felsen hinab, um ihren Verfolgern nicht in die Hände zu fallen. - Alle fanden den Tod.

Der Felsen wurde immer kleiner, bis er die heutige Form hatte: die Gestalt eines betenden Mönches. Das letzte Gebet (Paternoster) hat dem Felsen den Namen gegeben.

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