Sagen und Mythen aus dem Harz

Prinzessin Ilse und der Schäfer

Ein Schäfer trieb einmal seine Herde zu einem neuen Weideplatz, der in der Nähe des Ilsesteins lag. Vom beschwerlichen Auftrieb ermüdet, ruhte er, auf seine Keule gestützt, an einem Quell ein wenig aus.

Plötzlich - ein Schrei des Entsetzens, die Felswand drehte sich, ließ einen Eingang in den Berg frei - in seiner Keule war, ohne dass er es wusste, eine Springwurzel - , und vor ihm stand die Prinzessin Ilse. Sie hieß ihn mit ihr gehen und führte ihn in den Berg hinein.

Dort sagte sie ihm, er solle sich soviel von dem Golde nehmen, wie er nur wollte. Da steckte er sich alle Taschen voll und wollte dann gehen.

Aber die Prinzessin rief: "Vergiss das Beste nicht!" "Sie meint wohl, du hast noch nicht genug", dachte der Schäfer und füllte auch noch seinen Hut mit Gold. Sie meinte aber seine Keule, die er gleich beim Eintritt an die Wand gestellt hatte.

Als er nun ohne sie hinausgehen wollte, schlug die Felswand plötzlich zu und zermalmte ihn.

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